Der Erdhügel im Südosten der Insel Ostrov-Moldova Veche und das Gestüt mit Wildpferden, die auf der Insel leben, riefen die Legende von Attila ins Leben. Diese besagt, dass Attila hier in äußerster Geheimhaltung begraben wurde und dass alle seine Soldaten, die ihn beerdigten, getötet worden sind, damit Attilas Grab für immer ein Geheimnis bleibt. Attila hatte einen schwarzen Hengst mit einem Stern auf der Stirn, den nur er reiten könnte. Nach seinem Tod, brachte Attilas Sohn den Hengst raus aus dem Stall, um ihn zähmen, aber er lief weg. Verärgert schickte Attilas Sohn seine Männer auf rote Stuten um ihn zu suchen, aber während der Nacht als sich die Soldaten ausruhten, liefen die Stuten zusammen mit dem Hengst weg. Dieser hörte, wie sein Herr ihn rief, hat sein Grab gefunden und blieb für immer dort, um auf ihn aufzupassen. Es hieße, dass nachts Attilas Seele den prächtigen Hengst besteigt, um im Galopp die unendlichen Ebenen Europas zu durchqueren. Die größte Sehenswürdigkeit sei aber Attilas Grab, denn man besagt, dass der Hunnenkönig samt Waffen und Juwelen in drei Särgen beerdigt wurde: eins aus Gold, eins aus Silber und der Letztere aus Eisen. Unter den begrabenen Schätzen zähle unter anderem auch Attilas Schwert – auch als das „Schwert Gottes“ bezeichnet.

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